Urheberrecht - Nutzungsrecht

Leider kommt es gelegentlich zu Mißverständnissen zwischen Auftraggebern und Designern bezgl. des Urheber- und Nutzungsrechtes!  -  Hier erfahren Sie mehr:

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Ein Design-Vertrag gliedert sich in zwei Werksverträge für die Entwurfsarbeiten und einen Lizenzvertrag, der das Nutzungsrecht betrifft. Ein Designer leistet nach dem Steuerrecht freie künstlerische Arbeit mit dem Ziel der gewerblichen Nutzung durch den Auftraggeber. Danach gliedert sich der Auftrag in zwei Werkverträge für die Entwurfleistung und einen Lizenzvertrag, der das Nutzungsrecht behandelt. Der Zweck eines Entwurfes liegt darin, dem Kunden die Entscheidung über eine eventuelle Verwertung zu ermöglichen. Er hat seinen Zweck als Entscheidungshilfe auch dann erfüllt, wenn er eine negative Entscheidung trifft. Das zu zahlende Entwurfshonorar vergütet nicht nur die manuelle Arbeitsleistung, sondern vielmehr die kreative geistige Leistung des Gestalters.
Entscheidet sich der Auftraggeber nach der Präsentation des Entwurfes für eine Verwertung der Arbeit, wird ein Lizenzvertrag, der ihm die Nutzung der Entwürfe einräumt, abgeschlossen. Der Designer kann als Urheber seiner Arbeit sein Urheberrecht nicht verkaufen, da es ein personengebundenes Recht ist. Er kann dem Auftraggeber nur ein Nutzungsrecht einräumen.

 

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